Dass Plastik ein großes Problem für die Umwelt ist, sollte uns allen bekannt sein. Doch was genau ist Plastik, wie entsteht es und wo wird es überall eingesetzt? Und wie wirkt sich eigentlich Plastik auf unseren Körper aus? Die heute vorgestellten Dokumentationen über Plastik zeigen nicht nur die Gefahren von Plastik, sondern auch wie wir es vermeiden können.

Dokumentation Plastik

Weggeworfen – Trashed (2012)

Jeremy Irans zeigt in Trashed, dass Müll eine globale Herausforderung ist, die jeden betrifft. Müll vergraben oder verbrennen kann keine dauerhafte Lösung sein. Was dann?

Wir kaufen es. Wir vergraben es. Wir verbrennen es. Plastik.

Die Lösung liegt bei uns. Wir schauen bei Müll einfach zu oft weg. Es gilt das Prinzip: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wir setzen Dinge in die Umwelt frei, die nicht abbaubar sind. Es ist Zeit, dass wir weniger Müll produzieren.

Bag It (2011)

Jeb Berrier ist kein radikaler Umweltschützer, sondern ein durchschnittlicher Amerikaner, der sich entscheidet, unsere kulturelle Liebesaffäre mit Plastik näher zu betrachten. Er schaut über die Plastiktüten hinaus und bemerkt, dass praktisch alles in der modernen Gesellschaft – von Babyflaschen über Sportgeräte und Dentalabdichtungen bis hin zu Körperpflegeprodukten – aus Kunststoff besteht oder potenziell schädliche chemische Zusätze enthält, die bei der Kunststoffherstellung verwendet werden.

Jeb begibt sich auf eine globale Tour, um die Komplexität von Plastik zu entwirren. Die Auswirkungen auf unsere Wasserstraßen, Ozeane und unseren eigenen Köper sind enorm. Wir sehen, wie uns die verrückte Plastikwelt eingeholt hat und was wir dagegen tun können.

Plastic Planet (2011)

Plastik ist überall. Auch in den Weltmeeren oder in unserem Blut. Durch das Plastikzeitalter können wir unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einpacken. Mit Plastic Planet entdecken wir eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann. Der Regisseur Werner Boote findet erstaunliche Fakten und deckt unglaubliche Zusammenhänge auf.

In Plastic Planet erwartet Euch eine überraschende, packende, aber vor allem aufrüttelnde Rundreise durch das Plastikzeitalter, die jeden etwas angeht!

A Plastic Ocean (2016)

Die Verschmutzung mit Millionen Tonnen Plastikmüll zählt zu den größten Umweltproblemen der Ozeane. Im Zentrum des nordpazifischen Meeresstrudels fanden Forscher mehr Plastik als Plankton. Die Meeresbiologin Dr. Sylvia Earle trifft mit ihrer Aussage “No Water, No Life. No Blue, No Green.” ins Schwarze. Das Problem Plastik betrifft uns alle, und genau deswegen ist es so wichtig, etwas zu ändern.

Change is possible. It starts with us. – Craig Leeson, Regisseur

„A Plastic Ocean dokumentiert die neuesten Forschungserkenntnisse, die beweisen, wie Plastik, wenn es in die Ozeane gelangt, in kleine Partikel zerfällt, die dann in die Nahrungskette gelangen, wo sie Giftstofffe anziehen wie Magnete. Diese Giftstoffe werden im Fettgewebe von Meerestieren eingelagert und letztendlich von uns gegessen.“

Bottled Life (2012)

Wasser ist kein Menschenrecht, sondern ein Lebensmittel und sollte Marktwert haben. Findet der CEO von Nestlé. Der Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser und verwandelt Wasser in Geld. In Bottled Life versucht der Schweizer Journalist Res Gehriger einen Blick hinter die Kulissen des Wasser- und damit Milliardengeschäfts zu werfen. Vergeblich, da Nestlé abblockt. Trotzdem lässt Res Gehriger nicht locker und verdichtet das Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.

Bottled Life ist zwar keine Dokumentation, die sich mit dem Thema Plastik auseinander setzt. Doch wer braucht abgefülltes Wasser (aus anderen Ländern) in PET-Flaschen, wenn wir sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben?

Apropos landen pro Jahr 35.000.000.000 Plastikflaschen in Ozeanen und auf Mülldeponien. Zeit,  auf nachhaltige Alternativen, wie beispielsweise wiederverwendbare Glasflaschen umzusteigen.