Wir kaufen in Massen und am Ende wird alles gelagert. Selbst die Lebensmittel passen heutzutage nicht mehr in die Küchenschränke rein, sondern benötigen einen sogenannten Vorratsraum. Können wir wirklich jemals so viel essen? Wir denken eher nicht. Deswegen haben wir für Euch die #eatupchallenge ins Leben gerufen, die den großen Lebensmittelvorrat minimiert.

Zero Waste: #eatupchallenge

Benötigen wir nicht alle einen Notfallvorrat?

Kriege oder Naturgewalten können nicht immer vorausgesagt werden, sodass so ein Lebensmittelvorrat ziemlich sinnvoll erscheint. Das Problem an den heutigen Lebensmittelvorräten ist, dass wir die Schränke immer voller packen und den Überblick alter Lebensmittel verlieren. Dadurch kann wiederum eine unnötige Lebensmittelverschwendung entstehen, die dem Verbraucher zuzuordnen ist.

Dazu wissen wir alle, dass oft die Lebensmittel im Schrank zurückbleiben, die nicht regelmäßig verzehrt werden. Dies betrifft sehr oft ausgefallene Lebensmittel wie Superfoods (siehe den Chiasamen-Hype) oder Produkte, die mit mehr Aufwand verbunden sind. Im Prinzip Produkte, die gar nicht in den Notfallvorrat gehören.

Ein Notfallvorrat ist im Grunde genommen legitim. Doch was bringt uns ein Lebensmittelschrank voller – wir nennen sie mal so wie nicht getragene Kleidungsstücke – Schrankleichen, die halb voll im Schrank stehen? Damit diese Lebensmittel endlich verschwinden, haben wir die #eatupchallenge ins Leben gerufen.

#eatupchallenge

Kurzgefasst: Wir brauchen bei der Eat Up-Challenge (#eatupchallenge) alte, vorhandene Lebensmittel auf. Dabei handelt es sich nicht nur um die trockenen Lebensmittel in dem Vorratsschrank, sondern auch um die Lebensmittel in dem Kühlschrank oder Gefrierfach. Nachgekauft werden darf nichts außer Obst und Gemüse. Dieses allerdings auch erst dann, wenn kein eingefrorenes Obst und Gemüse vorhanden ist.

Als Orientierung für die Challenge die drei wichtigsten Punkte:

  • Alle vorhandenen Lebensmittel so gut es geht aufbrauchen
  • kein Lebensmitteleinkauf für 14 Tage
  • Nur Obst und Gemüse neu kaufen
    • falls eingefroren nicht mehr vorhanden

Wer intensiv verfolgen möchte, was in den 14 Tagen verbraucht wird, kann eine Liste aller vorhandenen Lebensmittel erstellen. Am Ende oder zwischendurch werden die aufgebrauchten Lebensmittel durchgestrichen.

Ziel der Challenge

Das Ziel der Challenge ist nicht nur den Lebensmittelvorrat zu reduzieren, sondern auch zu reflektieren, welche Lebensmittel oft und welche weniger verzehrt werden. Die weniger verzehrten Lebensmittel müssen nicht mehr nachgekauft werden, sodass sich in Zukunft nur die Lebensmittel im Schrank befinden, die man wirklich gerne und oft isst. Die Challenge schafft zudem wieder mehr Platz.

#eatupchallenge: Minimalismus in der Küche

Zero Waste Challenge von The OGNC Lebensmittelschrank

Werde kreativ

Wenn Nudeln und Reis alle sind, dann sind sie halt alle. Werdet kreativ und zaubert leckere und interessante Gerichte mit dem, was ihr schon habt. Wir brauchen nicht ständig neues kaufen, wenn wir so viel leckeres zuhause haben. Zudem können so vielleicht auch zukünftige Lieblingsgerichte entstehen? Probiert aus. Werdet kreativ.

Mach mit, minimiere deinen Lebensmittelvorrat und teile deine Gerichte mit dem Hashtag #eatupchallenge auf den Social Media-Kanälen.

Du brauchst unbedingt Milch, hast aber beispielsweise eine Menge Mandeln zuhause, die sowieso nur rumliegen? Bei der Challenge ist Eure Kreativität gefragt. Mit Wasser und Mandeln kannst du beispielsweise super einfach Mandelmilch selbermachen. Aus Mehl, Wasser und Salz könnt ihr leckere dünne Fladenbrote zaubern. Mit einem Dip aus pürierten Linsen, Bohnen oder Erbsen ist auch das einfache Fladenbrot schnell aufgepeppt.

Und wenn es am Ende des Tages nur eine Suppe wird. Wir werden schon nicht verhungern.

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