Mitte August haben wir die Eat Up-Challenge (#eatupchallenge) ins Lebens gerufen. Seitdem hat sich vieles getan. Nicht nur in unserem Lebensmittelschrank, sondern scheinbar auch in ganz vielen anderen Vorratsschränken. Es wird Zeit, ein kleines Fazit zu ziehen und Euch aufzulisten, was wir ungefähr aufgebraucht haben und was wir wieder nachkaufen.

Die Idee der Eat Up-Challenge

Für alle Neulinge hier, erklären wir noch einmal kurz und knapp, was es sich mit der #eatupchallenge auf sich hat. Wir brauchen bei der Eat Up-Challenge (#eatupchallenge) alte, vorhandene Lebensmittel auf. Dabei handelt es sich nicht nur um die trockenen Lebensmittel in dem Vorratsschrank, sondern auch um die Lebensmittel in dem Kühlschrank oder Gefrierfach. Nachgekauft werden darf nichts außer Obst und Gemüse. Dieses allerdings auch erst dann, wenn kein eingefrorenes Obst und Gemüse vorhanden ist.

Als Orientierung für die Challenge die drei wichtigsten Punkte:

  • Alle vorhandenen Lebensmittel so gut es geht aufbrauchen
  • kein Lebensmitteleinkauf für 14 Tage
  • Nur Obst und Gemüse neu kaufen
    • falls eingefroren nicht mehr vorhanden

Erkenntnisse

Am Anfang der Challenge haben wir erst einmal alle Lebensmittel unter die Lupe genommen. Tatsächlich haben wir auch angefangen eine Liste zu erstellen, um zu sehen, was wir alles besitzen. Der Plan war eigentlich, diese Lebensmittel durchzustreichen, sobald sie aufgebraucht waren. Nach knapp 45 Lebensmitteln verloren wir die Motivation. Es war einfach zu viel. Kleinvieh macht eben auch Mist.

Wir haben es also mit einer ausführlichen Liste gelassen und einfach angefangen aufzubrauchen. Neben den kreativen Gerichten wie dem Mungobohnen-Burger ist uns aufgefallen, dass wir eigentlich nicht mehr als 13 trockene Lebensmittel brauchen. Wir haben uns also um fast drei Viertel minimiert. Drei Viertel! Lasst Euch das auf der Zunge zergehen. Das war vor der Eat Up-Challenge 75% zu viel. Und das sind nach der Challenge ganze 75% weniger im Vorratsschrank. Geiles Gefühl.

Eat Up-Challenge: Unsere Erkenntnisse nach der Challenge

Lebensmittel, die wir nicht nachkaufen

Wir haben versucht zu reflektieren, was wir alles in unserem Vorratsschrank aufgebraucht haben. Die durchgestrichenen Lebensmittel haben wir vollständig aufgebraucht. Die bestehenden Lebensmittel besitzen wir noch, aber brauchen sie noch im Laufe der kommenden Wochen auf.

  • Tellerlinsen
  • Cranberries
  • Cashews
  • Mungobohnen
  • Amaranth (leider! immer noch nicht alle)
  • Haferflocken grob
  • Erdnüsse
  • Kürbiskerne
  • Soja-Gyros
  • Haferkleie
  • Leinencrunch
  • Kakao
  • Weichweizengries
  • Spirelli-Nudeln
  • Agar-Agar
  • Puderzucker
  • Erbsen
  • Honig
  • Bulgur
  • Quinoa
  • Haferkleie
  • Sonnenblumenkerne
  • Schwarze Chiasamen
  • Weiße Chiasamen – fast aufgebraucht
  • Leinsamen – fast aufgebraucht
  • Beluga-Linsen – fast aufgebraucht
  • Mandelstückchen
  • Kokosflocken
  • Gemüsebrühe
  • verschiedene Tee-Sorten

Lebensmittel, die wir wirklich brauchen und nachkaufen

Wir essen und kochen gerne gesund und frisch. Daher brauchen wir nicht viele weitere trockene Produkte. Dennoch kaufen wir folgende Produkte nach:

  • Nudeln: Und zwar nur zwei Sorten namens Spaghetti und Penne
  • Reis
  • Hülsenfrüchte: Rote Linsen und Kichererbsen
  • Kaffee
  • Zucker
  • Hartweizengries
  • Soja-Granulat
  • Couscous
  • Mehl
  • Haferflocken fein
  • Kartoffeln

Was wir aus der Eat Up-Challenge gelernt haben

Also definitiv haben wir aus der Eat Up-Challenge gelernt, dass wir wirklich nicht so viel brauchen wie man immer annimmt. Oft werden genau die Lebensmittel im Vorratsschrank liegen gelassen, auf die man in einem Moment besonders Lust hatte. Aber auch Trend-Produkte wie Chiasamen liegen gerne bei vielen Zuhause rum. Auch wir sind vor wenigen Jahren auf den Chiasamen-Zug mit aufgesprungen – leider mit der Erkenntnis, dass Chiasamen gar nicht mal so unser Ding sind. Wir kaufen jetzt nur noch das, was wir wirklich brauchen. Dabei hat uns die Challenge sehr geholfen.

Eat Up-Challenge auf den sozialen Netzwerken

Sehr gefreut haben wir uns über Eure vielen Beiträge auf Instagram. Letztendlich sind wir schon bei über 300 Beiträgen. Mit dem Hashtag #eatupchallenge könnt ihr natürlich immer noch an der Challenge teilnehmen. Wir freuen uns riesig, dass wir nicht allein mit den Unmengen an unnötigen Lebensmittelvorräten da standen. Letztendlich haben also nicht nur wir, sondern auch zig andere sich von den ganzen Massen regelrecht erschlagen gefühlt.

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(Werbung, da Verlinkung und Marken erkennbar) Ist uns eigentlich bewusst, wie viel Essen wir daheim lagern? Wie voll die Speisekammer ist? Wann soll das alles jemals verarbeitet und gegessen werden? 🤷 @lauramitulla (@the.ognc) macht derzeit mit der #eatupchallenge darauf aufmerksam. Die Idee dahinter ist ganz einfach: für 14 Tage keine Vorräte einkaufen und einfach mal aufbrauchen, was wir sowieso schon daheim haben!💚 Ich habe mich sofort angesprochen gefühlt und bei einem Blick in die diversen Schränke festgestellt, dass ich wahrscheinlich tatsächlich zu viele Lebensmittel (für 2 Personen im Haushalt) lagere… Vor allem selbst Eingekochtes wie Marmelade, Chutney und Obst, aber auch Nudeln, Müsli, Tee, Backzutaten und Aufstriche horte ich, als wollte ich eine ganze Legion damit versorgen 😱 Wenn ihr nach rechts wischt, erhaltet ihr einen kleinen Einblick in die momentane Vorratssituation; ich hoffe, in 2 Wochen sind diese Schränke schon viel, viel leerer! (den Blick in den Kühlschrank erspare ich euch – zu chaotisch 🙈🙄)

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