Werbung | Vom 06. – 09. September 2018 fand die Messe FAIR FRIENDS in der Westfalen Halle in Dortmund statt. Die FAIR FRIENDS gilt als Deutschlands größte Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung, bei der mehr als 200 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Im Beitrag erfahrt ihr, wie wir die Messe empfanden und welche neuen Marken wir kennengelernt haben.

FAIR FRIENDS

Wie schon oben erwähnt, gilt die Messe FAIR FRIENDS als Deutschlands größte Messe für nachhaltige Lebensstile, Fairen Handel und gesellschaftliche Verantwortung. Mit einer Ausstellungsfläche von über 7.600m² auch absolut gerechtfertigt. Die Zahl der Aussteller wächst ebenfalls kontinuierlich, sodass dieses Jahr über 200 Aussteller vor Ort waren. Wir haben daher die positive Erkenntnis, dass das Angebot an fairen und nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen von Jahr zu Jahr wächst.

Unterteilt wird die Messe in drei Kategorien: nachhaltiger Lebensstil, fairer Handel und gesellschaftliche Verantwortung. Was genau unter diesen drei Kategorien zu verstehen ist, erklären wir jetzt.

Plastik-Eisscholle-Fair-Friends-Dortmund

Nachhaltige Lebensstile

In der Kategorie Nachhaltige Lebensstile konnten wir einige Marken zu den Themen Mode, Ernährung, Körperpflege, Mobilität, alternative Wohnformen oder Urban Gardening antreffen. Am spannendsten war hier natürlich – wie wahrscheinlich für die meisten Besucher auf der Messe – das Tiny House, welches man von innen sowie von außen begutachten konnte.

Tiny-House-Diekmann

Fairer Handel

Die Aussteller in der Halle mit der Kategorie Fairer Handel stellten Produkte, Dienstleistungen und Konzepte mit globaler Fairness vor. Wer sich über die verschiedensten Textil-Siegel und Zertifizierungen informieren wollte, wurde beispielsweise in der Halle Fairer Handel gut informiert und noch besser aufgeklärt.

Gesellschaftliche Verantwortung

Die Messe FAIR FRIENDS ist die einzige Messe in NRW, die die Thematik Gesellschaftliche Verantwortung aufgreift. Neben Themen wie Corporate Social Responsibility (CSR), Social Entrepreneurship oder alternativen Wirtschaftsformen finden auch Themen wie sozialer Konsum, ethische Finanzierung oder die Stadtentwicklung in dem Vordergrund.

Durch das Thema ethische Finanzierung hatten Besucher die Möglichkeit grüne Banken wie die GLS Bank kennenzulernen und sich über die Kontoführung sowie den Kontowechsel informieren. Foodsharing hat in dieser Halle noch auf das Thema Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht und gerettete Lebensmittel an die Besucher verschenkt.

Bühne frei für noch mehr Input

Neben den Ausstellern in den drei Hallen warteten an allen vier Messetagen in jeder Halle interessante Vorträge mit Moderation auf die Besucher. Diskutiert und ausgetauscht wurde über unterschiedliche Themen bezogen auf die Kategorie der einzelnen Halle. In der Halle der nachhaltigen Lebensstile konnten wir uns beispielsweise Vorträge über die Themen Slow Fashion, veganes Essen oder Lebensmittelverschwendung anhören, welche uns thematisch sehr in den Bann gezogen haben.

Foodsharing-Dortmund

Lieblinge der Messe

Die Lieblinge der Messe möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten und gerne vorstellen. Natürlich gab es auf der Messe noch sehr viel mehr Marken, Dienstleistungen oder Services, die uns überzeugt haben. Wir wollten allerdings offen für Neues sein und stellen Euch daher Marken oder Shops vor, die wir vor unserem Besuch der FAIR FRIENDS noch nicht kannten.

CARRY

Wer von Euch nicht mehr Wasser aus der Plastikflasche trinken möchte, sollte sich unbedingt eine Flasche von CARRY anschaffen. Die Produktionspartner von CARRY kommen aus Deutschland, womit kürzere Transportwege geschaffen werden. Durch die kürzeren Transportwege wird wiederum weniger Energie verbraucht, was für eine bessere Ökobilanz sorgt.

Zero Waste unterwegs: CARRY Glasflasche

Füllbar Witten

Der verpackungsfreie Laden Füllbar in Witten bietet Lebensmittel, Kosmetik und Reiniger verpackungs- und plastikfrei an. Ein paar Studenten haben sich in Witten zusammen getan und auf der Straße Spenden gesammelt. Füllbar in Witten hat daher für die Eröffnung keine Crowdfunding-Kampagne benötigt. Respekt! Und macht weiter so. Wir können nicht genug solcher Läden gebrauchen.

Fuellbar Witten: verpackungsfrei einkaufen in Witten

Matabooks

Matabooks setzt sich mit innovativen Medientechnologien im Bereich der Buch- und Medienbranche auseinander und produziert beispielsweise vegane Bücher aus Graspapier. Knochenmehl im Buchbindeleim oder tierische Farbstoffe in der Druckfarbe finden keinen Einsatz bei den Matabooks. Was wir nicht gedacht haben: Graspapier riecht unfassbar gut.

Matabooks-aus-Graspapier

Der Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit der Messe FAIR FRIENDS.